Montag, Dezember 18, 2017

Satzung von 1919

§1Zweck und Ziel des Vereins ist:

gesellschaftliches Zusammenhalten der Burschen

Bubachs, z. B. an Sonntagen bei geschlossener

Musik und Tanz uns Sonstiges

 

§8 Alljährlich finden die üblichen

Generalversammlungen statt, bei

der jedes Mitglied anwesend sein

muss.

§2 Aufnahme finden alle ledigen Burschen vom

18. Lebensjahr an, welche in der Gemeinde

Bubach wohnen.

§9 Überschüsse in der

Vereinskasse werden zu einem

Fond zur Anschaffung einer Fahne

angehäuft.

§3 Der Verein hat einen Namen „Grüne Eiche“.

Jedes Mitglied ist erkenntlich am Vereinszeichen,

welches den gleichen Namen und die

Gründungszahl trägt.

§10 Als Vereinsinventar gilt

Stempel mit Kissen, die

sogenannte „Burschenliesl“, 1

Kassenbuch nebst 2

Kontobüchern, dann die

verschiedenen Vereinsabzeichen.

 

§4 Verehelicht sich ein Mitglied, so ist der Verein

verpflichtet, ihm das übliche Hochzeitsgeschenk

von mindestens 5 Mark zu verabreichen.

 

§11 Bei veröffentlichen

Belustigungen hat der 1. Vorstand,

bei dessen Verhinderung der

2.Vorstand, für Ruhe und Ordnung

zu sorgen. Beide sind an ihren

Vereinszeichen erkenntlich.

 

§5 Stirbt ein Mitglied, so muss der Verein einen

Kranz spenden und ein Amt zahlen.

§12 Als Ehrenmitglieder werden

auch verheiratete Männer der

Gemeinde aufgenommen.

Aufnahmegebühr und monatliche

Beiträge sind die selben wie bei

den Burschen.

 

§6 Die Beiträge sind monatlich zu entrichten und

 

betragen 50 Pfennige. Aufnahmegebühr 1 Mark.

 

§13 Jedes freiwillige

ausscheidende Mitglied, oder jedes

ausgeschlossene Mitglied geht

seiner Rechte verlustig und hat

keine Rückerstattung der

einbezahlten Beiträge zu

beanspruchen.

 

§7 Der Verein verpflichtet sich, auf strenge

Ordnung zu achten. Jedes Mitglied, das seine

schuldigen Beiträge nicht entrichtet, bei

Versammlungen und Unterhaltungen Unruhe

verursacht oder gar Raufhändel veranstaltet, wird

nach Prüfung der Angelegenheiten vom Verein

ausgeschlossen.

 

§14 Bei jeder beschlussfähigen

Ausschusssitzung muss über die

Hälfte der Ausschussmitglieder

anwesend sein. Bei

Stimmengleichheit entscheidet der

Vorstand. Schriftführer und

Ausschussmitglieder müssen stets

strengste Verschwiegenheit als

Ehrensache betrachten.